Als Vikingemarked in Sønderborg: ein Zeitsprung mit Wurst im Kohlblatt Manchmal entwickelt sich ein Samstag einfach besser als geplant.
Eigentlich wollten wir nur kurz über das Als Vikingemarked in Sønderborg schlendern. Ein paar Stunden später hatten wir eine Wikingerwurst im Kohlblatt gegessen, Fladenbrot mit Butter und Zimt probiert, Wikingerkämpfe gesehen und eine Flasche Mjød gekauft. Und es blieb nicht beim kurzen Besuch. Das Gelände zieht einen schnell hinein: zwischen Zelten, Schmiede, Gerüchen und Stimmen verliert man das Gefühl für Zeit. Man bleibt stehen, schaut zu, redet mit Leuten – und ist schneller mittendrin, als man denkt. Wir treffen Freunde aus dem Sønderborg Vikingeklub. Dadurch wurde aus Zuschauen direkt Mitmachen: kurze Gespräche, Erklärungen zu Ausrüstung und Einblicke hinter die Kulissen, die man als normaler Besucher so nicht bekommt. Essen, das hängen bleibt Die Wikingerwurst im Kohlblatt mit süßem Senf war ein überraschendes Highlight: praktisch, ohne Müll und einfach gut. Dazu Fladenbrot mit Butter und Zimt – schlicht, warm und genau richtig.
Kämpfe und Atmosphäre Die Wikingerkämpfe wurden auf Dänisch erklärt. Vieles versteht man auch über Bewegung und Ablauf: Waffen, Distanz, Timing – mehr Körper als Sprache.
Mjød zum Mitnehmen Zum Schluss noch eine Flasche Mjød, in Whiskyfässern gereift. Jetzt steht sie zu Hause und wartet auf ihren Moment.
Fazit Kein klassischer Marktbesuch, eher ein kleines Eintauchen in eine andere Welt für ein paar Stunden – mit Rauch, gutem Essen und dem Gefühl, dass Zeit dort etwas langsamer läuft.








