Nyhavn ist das, was man von Kopenhagen erwartet: farbige Giebelhäuser, Wasser, Leute, die Bier trinken. Die Häuser stehen wirklich seit 1681 dort. Das älteste, Nummer 9, sieht aus, als könnte es jeden Moment umfallen — und das ist sein Charme.
Es ist touristisch. Sehr touristisch. Die Nordseite liegt in der Sonne, und dort sitzen im Sommer Hunderte Menschen dicht an dicht. Man kann das mögen oder nicht. Wer Ruhe sucht, findet sie hier nicht.
Aber: Wenn man früh kommt oder im November, wenn die Cafés leer sind und das Licht flach über dem Wasser liegt, versteht man, warum die Leute immer wieder herkommen. Nicht wegen der Postkarte. Wegen des Gefühls, dass hier tatsächlich noch Leben stattfindet — nur eben sehr viel davon.
Basierend auf dem Wikipedia-Artikel „Nyhavn" (Wikipedia, Dänisch), lizenziert unter CC BY-SA 4.0.
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