Rømø ist anders als alle anderen Orte der Westküste – es ist eine Insel, verbunden mit dem Festland durch einen neun Kilometer langen Damm. Der Strand von Lakolk ist der breiteste Europas: Bei Ebbe erstreckt er sich bis zu vier Kilometer ins Watt hinein, der Sand so fest, dass man problemlos mit dem Auto darüber fahren kann.
Kiter, Strandsegelerinnen und Strandbiker lieben diesen Platz. Das Wattenmeer rund um Rømø ist UNESCO-Welterbe – Zugvögel, Seehunde und eine einzigartige Landschaft warten darauf, entdeckt zu werden. Das Inselzentrum Havneby ist lebhaft mit Restaurants und kleinen Läden. Rømø hat einen anderen Rhythmus als die Festlandküste – ruhiger, insularer, mit den Gezeiten im Takt.
Basierend auf dem Wikipedia-Artikel „Rømø" (Wikipedia, Dänisch), lizenziert unter CC BY-SA 4.0.
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Was bedeutet „LAT“?
LAT steht für Lowest Astronomical Tide — den theoretisch niedrigsten Wasserstand, der allein durch die Gezeitenkräfte von Mond, Sonne und Erdanziehung entstehen kann (ohne Einfluss von Wind und Wetter). In Gezeitenregionen wie der Nordsee dient dieser Wert als offizielles Kartennull (Seekartennull), auf das sich Seekarten und Gezeitentabellen beziehen.
Dasselbe wie NormalNull? Nein. NormalNull (NN, heute NHN – Normalhöhennull) ist Deutschlands geodätisches Höhenbezugssystem und entspricht etwa dem mittleren Meeresspiegel — es dient zur Angabe von Landhöhen. LAT ist dagegen ein Gezeiten-Nullpunkt und liegt deutlich darunter, am tiefstmöglichen Tidepunkt. Das dänische Pendant zu NN heißt DVR90; relativ dazu liegt LAT in Sønderho 0,59 m und in Nordby 1,27 m tiefer. „0,84 m über LAT“ ist also nicht dasselbe wie „0,84 m über Normalnull“.
