Man läuft durch Den Gamle By und plötzlich ist man nicht mehr in Aarhus, sondern irgendwo im Dänemark von vor 300 Jahren. 75 Häuser aus verschiedenen Epochen und Landstrichen stehen hier nebeneinander — Kaufmannshäuser, Handwerkerstuben, eine alte Apotheke. Das Museum hat 1914 angefangen, solche Gebäude zu sammeln, und war damals weltweit das erste seiner Art.
Das Besondere: Man geht nicht an Vitrinen vorbei. Man öffnet Türen, betritt Zimmer, riecht das Holz. Die Räume sind entweder original eingerichtet oder zeigen wechselnde Ausstellungen. Im Sommer spielen manchmal Menschen in historischen Kostümen hier herum — nicht touristisch gemeint, eher wie ein stilles Weitermachen von etwas, das längst vorbei ist.
Es ist kein Museum, das dich belehren will. Es ist eher ein Ort, wo die Zeit seltsam stehengeblieben ist, während die Stadt drum herum weitermacht.
Basierend auf dem Wikipedia-Artikel „Den Gamle By" (Wikipedia, Dänisch), lizenziert unter CC BY-SA 4.0.
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